Ausbildungen
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Überblick über die Ausbildungsstruktur       Pdf (164kByte)

Sie erhalten bei uns eine zweijährige Basisausbildung in Klassischer Homöopathie und haben die Möglichkeit, zwischen einer Tagesausbildung, einer Abendausbildung und auch einer Wochenendausbildung zu wählen. Im Anschluss an diese in ihren drei Angebotsarten etwa gleichwertige Ausbildung können Sie im Kurs C und auch im Kurs Chronische Krankheiten bestimmte Themenbereiche in der Behandlung mit Klassischer Homöopathie noch vertiefen. Für die Anfänge des Praktizierens ist das schuleigene Ambulatorium ein geeigneter Rahmen, unter fachkundiger Anleitung einer erfahrenen HomöopathIn erste Schritte im eigenen Behandeln zu gehen. Ebenso rundet die Supervision Ihrer eigenen Behandlungen in den ersten Praxisjahren den Ausbildungsweg ab.

Unsere Schulungen in Klassischer Homöopathie vermitteln Ihnen die grundlegenden Kenntnisse der klassischen Werke Samuel Hahnemanns, geben darüber hinaus aber auch umfassende Einblicke in neuere Strömungen der Homöopathie nach Georgos Vithoulkas („Die Praxis des homöopathischen Heilens“), Jan Scholten („Theorie der Elemente“) und Rajan Sankaran („Das geistige Prinzip der Homöopathie“, „Die Substanz der Homöopathie“) und seiner vertieften Anamneseführung (anhand der „sensations“). Unsere Ausbildung befähigt Sie, Ihren individuellen Weg der Anamnesetechnik und der Patientenführung zu finden, um PatientInnen mit akuten und chronischen sowie chronisch-miasmatischen Krankheiten nach alter und neuer Schule zu behandeln. Unsere praxisorientierte Ausbildung ist die ideale Voraussetzung für den Aufbau Ihrer eigenen homöopathischen Praxis.

Die zweijährigen Materia Medica-Kurse sind diesen neuen Entwicklungen in der Klassischen Homöopathie angepasst, hier vermitteln wir Ihnen ein Verständnis für die Herkunft der Substanz, loten gleichermaßen die Geistes- und Gemütsebene der jeweiligen Arznei tief aus und illustrieren mit Fallbeispielen das Wissen anschaulich und nachvollziehbar.

Besonderheiten und Qualitätskriterien der Ausbildung an der CHIRON-Schule Berlin

Mein besonderes Anliegen bei der Vermittlung der Klassischen Homöopathie als eigenständigem und vollwertigem Heilverfahren ist einerseits die Darstellung der Klarheit der Grundannahmen und der Methodik in der Klassischen Homöopathie, andererseits die Schulung der Eigen- und der Fremdwahrnehmung auf Seiten der BehandlerIn. So erwartet Sie eine klare Strukturierung im didaktischen Aufbau der einzelnen Unterrichtssegmente, eine Schulung Ihrer Wahrnehmung und das Erüben von Kommunikation mit Patienten.

Das Erweitern und Realisieren der eigenen Wahrnehmung ist für die homöopathische Anamnese unerlässlich, denn die Anamnese dient dazu, alles, was für einen Menschen individuell bedeutsam ist, in Erfahrung zu bringen. Hierzu zählen natürlich all seine Beschwerden, wegen derer er uns aufsucht, mit all ihren eigenartigen/einzigartigen Gegebenheiten. Darüber hinaus aber interessiert es uns auch, wie jemand Dinge erlebt, spürt, fühlt, wie er sich dabei oder darin ausdrückt, welches seine individuelle Art und Weise ist, „durch das Leben zu gehen“. In der Homöopathie beschäftigen wir uns nicht nur mit den Krankheitsaspekten eines Menschen, sondern genauso mit seinen gesunden Seiten, wir möchten quasi seine gesamten Lebensäußerungen in Erfahrung bringen. Denn nur dann, wenn wir jemanden wirklich in der Gesamtheit seines individuellen Lebensausdrucks erfasst haben — und ausschließlich dann — können wir eine (individuelle) homöopathische Arznei aus dem vorhandenen Arzneimittelschatz auswählen und verordnen. Hierzu bedarf es also eines sehr einfühlsamen Geleites in der Befragung des Patienten — und im Anschluss daran der Ähnlichsetzung zu einer Arznei, die am Gesunden solche Lebensäußerungen zutage bringt.

Hahnemann riet uns, hierzu wortgetreu aufzuzeichnen, was der Patient uns mitteilt, aber auch zugleich mit allen Sinnen wahrzunehmen, was uns sonst noch an Besonderheiten an diesem Patienten auffällt. Mit deutlicher Betonung wies er uns an, wirklich alle Sinne zu gebrauchen, nämlich zu schauen, zu beobachten, zu riechen, zu tasten, zu hören — und nicht nur auf das gesprochene Wort zu lauschen. Wenn man dies nun in der beschriebenen Weise praktiziert, wird relativ rasch deutlich, dass sich hier ein sehr individuelles Bild vom Patienten abzeichnen kann. Für die Ähnlichsetzung des Zustandes der PatientIn zu der Arznei bedarf es natürlich einer fundierten Kenntnis der homöopathischen Arzneien. Zum großen Gesamtverständnis von Arzneien werden Sie mit den neuesten Erkenntnissen von „Arzneifamilien“ vertraut gemacht, nämlich den Gemeinsamkeiten innerhalb bestimmter Pflanzenfamilien, der Entwicklung im Periodensystem von Mineralien und Metallen und natürlich mit den besonderen Eigentümlichkeiten verschiedenster Tiergattungen. Zugleich aber werden Ihnen ausführlich die althergebrachten Leitsymptome einer Arznei „steckbriefartig“ vermittelt, die insbesondere bei der Verschreibung einer Arznei bei Akuterkrankungen von Bedeutung sind.

Die Inhalte im Einzelnen entnehmen Sie bitte den jeweiligen Kursbeschreibungen (Ausbildungen in Berlin).

Ich freue mich auf eine lebendige Ausbildung,
Ihre Mareen Muckenheim, Schulleitung


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CHIRON-Infonachmittag am
14. Februar 2012
(Dienstag) 16:30 - 18:00 Uhr
Anmeldung erbeten
unter 030-86422722
bis 13 Uhr des Vortages